Intralogistik und Förderfahrzeuge



One-Stop-Shop – Alles aus einer Hand

In der Intralogistik gewinnen selbstfahrende Vehikel zunehmend an Bedeutung. Der antriebstechnischen Ausgestaltung der Logistik-Lösungen sind keine Grenzen gesetzt. Je vielfältiger das Produkt, desto vielfältiger die Komponenten – so auch die Antriebslösung. Dunkermotoren bietet für AGVs/ AGCs/ AMRs ein Komplettpaket aus Motor, Geber, Steuerung und Radnabengetriebe. Je nach Anforderung als integrierte oder externe Lösung mit gängingen Feldbus-Schnittstellen wie PROFINET, EtherCAT, Ethernet/IP als auch sicheren Funktionen (STO) verfügbar. Wegen ihrer effizienten Auslegung sind die Antriebe für den Einsatz in batteriegetriebenen Systemen prädestiniert. Durch das robuste Design können raue Umgebungen den Motor nichts anhaben. So bieten die Antriebslösungen von Dunkermotoren schon im Standard die richtige Lösung für annähernd alle Herausforderungen der Fördertechnik.


Warehouse Automation

Warum wir die perfekte Antriebslösung bieten

 

Kompakte Motoren und Nabengetriebe für kleinsten Bauraum
Intelligente, vernetzbare und robuste Antriebssysteme
Safety-Lösungen wie STO direkt im Motor
Innovative, energieeffiziente DC-Konzepte (IE 5) für Batterieanwendungen
Ausgelegt für einen großen Temperaturbereich
Hohe Lebensdauer und Zykluszahlen

Gemeinsam zum Ziel

  • Modulare Schnittstellenbedingungen am Motor
  • CANopen, PROFINET, EtherCAT, Ethernet/IP, Ansteuerung über digitale IO’s stellt kein Problem dar, dank der Motion Control Plattform
  • Applikationsberatung
  • IIoT – mit nexofox

    » Condition Monitoring und Remote Control für Ihre Anwendung
    » Predictive Maintenance für eine wirtschaftliche und optimierte Verfügbarkeit Ihrer Produktion
    » Unterstützung offener Standards wie Open Industry 4.0 Alliance und Digital Industries World
  • Unterstützung Ihrer Fertigung durch Automatisierungslösungen von EGS Automation

Hier sind unsere Antriebe im Einsatz

  • Shuttle Systeme
    Paletten- oder Kleinbehältershuttlesysteme bieten ein breites Anwendungsgebiet für die Antriebe von Dunkermotoren. Sei es der Fahrantrieb, der Hubantrieb, der Teleskopemotor, die Fingermotoren oder ein Bandantrieb, Dunkermotoren hat für jede Anwendung die passende Antriebslösung.
    SHUTTLESYSTEME
  • AGVs/ AGCs/ AMRs
    Fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF/AGV/AGC/ AMR) steigern die Produktivität und erhöhen die Effizienz in der Lagerhaltung. Die Antriebe von Dunkermotoren werden als Fahrantrieb in Kombi nation mit einem Nabengetriebe, ausgelegt für hohe Radiallasten, und als Hubmotoren eingesetzt.
    AGCS
  • Palettierroboter
    Roboterpalettiersysteme von EGS Automation zum schnellen und flexiblen Palettieren. Durch optimierte Programmierabläufe werden kürzere Zykluszeiten erreicht. EGS Automation bietet dem Anwender eine intuitive Bedienung und Handhabung der Roboteranlage. Universelle und modulare Greifwerkzeuge sind für verschiedenste Werkstücke geeignet. EGS Roboter kommunizieren über unterschiedlichste Bussysteme oder OPC UA. Mittels Sensorik oder Bildverarbeitung erfolgt die Teile-Erkennung
    PALETTIERROBOTER
  • Umreifung
    Im Bereich der Umreifungstechnologie, sowohl stand-alone als auch linienintegriert, bietet Dunkermotoren intelligente und regelbare Antriebe vom Bandabrollen bis hin zum Verschweißen der Bänder Lösungen für alle Teilschritte dieses Verpackungs- und Ladesicherungsprozesses.
    UMREIFUNG
  • Paketsortierung
    Wenn es darum geht, Briefe, Pakete oder Gepäckstücke aufzuteilen, auszuschleusen, umzuleiten oder zu sortieren haben sich unsere Antriebe bereits über Jahre bewährt.
    PAKETSORTIERUNG
  • Bots
    Die Bedeutung von Robotern in automatische Klein - teilelager nimmt stetig zu. Die Antriebe von Dunker - motoren können zum Heben der Behälter oder des Roboters eingesetzt werden.
    BOTS

Pressemitteilungen
 

06/09/2022
Logistikunterstützung aus dem Schwarzwald
Auf dem heutigen Konsummarkt herrscht die Erwartungshaltung „Heute bestellt - Morgen geliefert“. Durch die bequeme Bestellmöglichkeit über den Online-Handel ist dies längst kein Wunschdenken mehr, sondern gängige Praxis. Ein weiterer Trend entwickelt sich dahin, sein Wunschprodukt individuell zu gestalten. Durch Konfiguration und Baukastensystem ist auch das heute problemlos möglich.

Um eine solche Flexibilität in der Fertigung und die benötigte Geschwindigkeit in der Lieferkette zu erreichen, sind ausgeklügelte Logistikkonzepte notwendig, welche vielfältige Formen annehmen können.

Ein Glied darin ist die Intralogistik. Damit ist nicht der Transport von Fabrik zu Fabrik gemeint, sondern der Transport innerhalb einer Produktionsstätte, eines Lagerhauses oder auch eines Paketverteilzentrums für den direkten Versand an den Kunden.

Generell fallen folgende Aufgabenbereiche in die Prozesslandschaft der Intralogistik:

   » Das Transportieren von Komponenten innerhalb einer flexiblen Produktionslinie
   » Das Sammeln von Produkten aus einem Warenlager zum direkten Versand
   » Das Transportieren zum Ein- und Auslagern von Komponenten aus einem Hochregal
   » Das Sortieren und Ordnen von Paketen zum Weitertransport oder Auslieferung

All diese Funktionen wurden früher händisch von Mitarbeitern durchgeführt. Mit dem Einzug von Strich-Code, Laser Scannern und LIDAR-Sensoren haben selbstfahrenden Transportgeräte, Serviceroboter und Hochgeschwindigkeits-Sortieranlagen diese Aufgaben schrittweise übernommen.

Die Anforderungen an die unterschiedlichen Transportmittel sind mehr oder weniger vergleichbar. Sie bewegen sich autonom und ortsunabhängig, teilweise sogar frei-navigierend. Dies setzt voraus, dass zum einen das Transportmittel über eine gewisse „Intelligenz“ verfügt und zum anderen die Spannungsversorgung mittels Batterie erfolgt. Bei der Sortierung und Ordnung von Paketen kommt es vor allem auf schnelle und präzise Bewegungen an, um den Paketfluss zuverlässig zu lenken. Das Zusammenspiel und die Kommunikation zwischen Leseeinheiten, Steuerungen und Aktoren ist hier essenziell.

Diese Anforderungen werfen einige Fragen auf: Welche Antriebe können verbaut werden? Welche Antriebe bieten eine hohe Effizienz und somit eine längere Batterielaufzeit? Welche Antriebe bieten sichere Funktionen und welche sind kompakt in ihrer Bauform?

Auf diese Fragen gibt es eine richtige Antwort: Antriebe aus Bonndorf im Schwarzwald - Antriebe von Dunkermotoren! Jahrzehnte lange Erfahrung in der Antriebstechnik, die durch Akkumulatoren versorgt werden können, zeichnet Dunkermotoren aus. Die stetige Entwicklung hin zu energieeffizienten Antrieben zeugen von einem hohen technischen Niveau. Die kompakte Bauform und der modulare Aufbau des Antriebssystems aus einer Hand ermöglichen eine Vielzahl an Kombinationen bei optimaler Platzausnutzung. Der Einsatz von hochintegrierten Motorreglern mit einer hohen Flexibilität bei der Auswahl der Feldbus-Systeme ist in nahezu allen Industrieumgebungen möglich. Zusätzliche sicherheitsrelevante Funktionen – Bremse, unabhängige Gebersysteme oder funktionale Sicherheit (STO-Funktion) – ergänzen das Leistungsspektrum besonders für autonome Systeme. Als zusätzliche Erweiterung kann dann noch das Schlagwort IIoT oder Industrie 4.0 herangezogen werden, dem Dunkermotoren dank der 2021 eingeführten Marke nexofox durch Services wie antriebsspezifische Datenauswertung und vorausschauende Wartung nachkommen kann, um dadurch z. B. eine höhere Verfügbarkeit zu gewährleisten.

Je nach Anforderung im Anwendungsfall werden kleine Antriebe mit nicht einmal 50 W Nennleistung und einer Bauform von unter 50 mm angeboten. Vor allem kleine Achsen wie Teleskoparme oder kleine Hubachsen greifen auf solche Antriebe zurück. Auf der anderen Seite der Skala stehen Antriebe mit einer Antriebsdauerleistung von über 1 kW und einer Spitzenabgabeleistung von bis zu 5 kW – wohlgemerkt bei einer Versorgung von 24 ... 48 V Batteriespannung! Damit lassen sich auch Lasten bis zu 8 Tonnen, zum Beispiel bei dem Transport von Karosserien im Fahrzeugbau bewegen. Gleichzeitig lässt sich das System durch die eingebaute Elektronik bis auf den Bruchteil eines Millimeters genau positionieren. Dies ist wichtig, wenn an der Last genaue Montage- oder Prüfoperationen durchgeführt werden.

Die technische Grundlage dafür liegt in einer kompakten und hochintegrierten Leistungselektronik im Motor, die dank modularem Aufbau verschiedenste Ausbaustufen ermöglicht, wodurch der Motor in seiner Intelligenz und Fähigkeit den Anforderungen angepasst werden kann. Einfache, geregelte Bewegungen sind dadurch optimal und kostengünstig umsetzbar. Ebenso ist eine integrierte und komplexe Ablaufsteuerung möglich, die andere Busteilnehmer ansteuern oder auf deren Bewegung reagieren kann. Teile des Bewegungsablaufs können aus der übergeordneten Steuerung in den Motor verlagert werden. Die Motor Control Plattform (MCP) erlaubt eine Kommunikation zwischen den Komponenten über alle gängigen Feldbus Systeme. Diese hohe Vielfalt schafft zwei Vorteile:

   » Der modulare Aufbau generiert ein Maß an Gleichteilen, um einen positivenKosteneffekt zu erzielen
   » Auf Plattformebene sind die Funktionen annähernd gleich und unabhängig von derKommunikation.

Neben der Kommunikation sind Konzepte der sicheren Automatisierung ebenso Bestandteil des Antriebskonzeptes. Der Anbau einer Haltebremse, um das Transportmittel zu fixieren, ist standardmäßig im Antriebsbaukasten von Dunkermotoren verfügbar. Ebenso gilt dies für den Aufbau eines unabhängigen, zweiten Gebersystems, welches für die sichere Überwachung der Geschwindigkeit Verwendung finden kann. Komplette Komponenten für das sichere Abschalten des Antriebs im Fehlerfall lassen sich als optionale Erweiterung anbringen. Dies alles sind essenzielle Forderungen eines Antriebes in selbstfahrenden Transportsystemen. 

Das Baukastensystem von Dunkermotoren ermöglicht es dem Kunden, eine Vielzahl an Anwendungen der Intralogistik umzusetzen. Eine individuelle Anpassung der Baugruppe zur schnellen und kostenoptimalen Montage ist darüber hinaus möglich. Die optimale Beratung und frühzeitige Einbeziehung der Experten von Dunkermotoren in das Projekt kann den entscheidenden Kostenvorteil am Markt bringen, wenn Montagezeiten reduziert oder ein Antriebsstrang mehrfach in der Anwendung flexibel eingesetzt werden soll. Gemeinsam finden wir auch für Ihre Intralogistik Anwendung die beste und ökonomischste Antriebslösung.

Autoren: Matthias Tidelski & Michael Basler, Key Account Manager für Industrial Automation bei Dunkermotoren GmbH

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05/19/2022
Wie Schwimmflügel für ihre BG Applikation
Ob Fahrradhelm, Sicherheitsgurt oder Schwimmflügel – für jeden Bereich des Lebens gibt es Sicherheitsvorkehrungen, um uns zu schützen. Was wäre, wenn auch Ihre Applikation mit Schwimmflügeln geschützt werden könnte? Bei der Zusammenarbeit mit Cobots (Kollaborativen Robotern) oder AGVs (Automated Guided Vehicles) in Bereichen der Intralogistik, Medizintechnik, Industrie- oder Türautomation, bedeutet Sicherheitsvorkehrung, dass der Antrieb sicher kein Drehmoment mehr erzeugen kann. Da Motoren dies nicht mit Schwimmflügeln erfüllen können, hat Dunkermotoren für BLDC-Motoren in der dPro Version, sowie bei der externen Regelelektronik BGE 5510 dPro, die Sicherheitsfunktion STO eingeführt.

STO steht für „Safe Torque Off“ (Drehmomentfrei). Dabei erzeugt der Motor kein Drehmoment mehr. Diese Aufgabe ist die Grundfunktion für viele weitere Sicherheitsfunktionen, wie beispielsweise SS1 und SLS. Dunkermotoren hat, neben der Regelelektronik, diese Funktionen komplett in das Motorgehäuse integriert – bei gleichbleibender Baugröße. Vorteile einer integrierten Lösung sind z. B. der reduzierte Kabelaufwand oder die Kosten-, Platz- und Energieersparnis durch das Wegfallen des sonst zusätzlichen benötigten sicheren Relais. Ein weiterer Vorteil ist, dass trotz des drehmomentfreien Abschaltens die Logikspannung des Motors erhalten bleibt. Dadurch wird ein zeitraubendes Neureferenzieren beim Wiederanlaufen vermieden, was die Effizienz der Applikation erhöht.

Auch die erforderlichen Normen wurden bei der Einführung der Sicherheitsfunktion in die smarten Motoren von Dunkermotoren eingehalten. Dies wurde vom TÜV Nord geprüft und im ersten Anlauf bestätigt. Damit sind die entsprechenden Dunkermotoren Antriebe offiziell STO-Zertifiziert, was den Einbau in die eigene Applikation sowie die eigene Zertifizierung erheblich vereinfacht.

STO ist für alle BG-Motoren der dPro Version und die Regelelektronik BGE 5510 dPro erhältlich und in Kombination mit Industrial Ethernet sogar standardmäßig integriert. Auch wenn Motoren nicht wie Schwimmflügel, vor dem Sinken schützen, so schützen Dunkermotoren mit STO als Sicherheitsvorkehrung Mensch und Maschine vor Schäden.

Autor: Lea Rheiner, Product Management bei Dunkermotoren GmbH


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01/19/2022
Dynamisch wie Bobfahren, aber absolut sicher
Volle Konzentration herrscht vor dem Start. Endlich wechselt die Ampel auf das herbeigesehnte Grün. Jetzt wird der Bob mit aller Kraft beschleunigt. Die Sprinter müssen dabei absolut synchron laufen und alles geben. In kürzester Zeit wird gestartet und die Piloten verschwinden aerodynamisch hinter der Verkleidung. Nicht selten entscheidet ein guter Start über Sieg und Niederlage. Nach dem Start übernimmt die Gravitation die weitere Beschleunigung. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h gleitet der Bob durch die Bahn. Der Steuermann, dessen Sitz ganz vorne im Bob ist, hat als einziger Sicht auf die Bahn. Er ist dafür verantwortlich mit feinmotorischen Bewegungen die optimale Spur zu halten. Nur wer niemals die Bande berührt, hat eine Chance auf den Sieg. Gebremst wird in der Bahn in der Regel nicht. Lediglich beim Zieleinlauf muss der Bob durch starkes Bremsen zum Stehen gebracht werden. Diese Aufgabe übernimmt der Hinterste der vier Athleten.

Aufgrund des hohen Gefahrenpotenzials der Sportart ist es unerlässlich, dass die vier Athleten in ihrem Verhalten perfekt aufeinander abgestimmt sind und auf die Gegebenheiten in Ihrem Umfeld eingehen können. Nur so kann die Sicherheit aller Beteiligten gewährleistet werden. Ähnlich wie bei der Sportart verhält es sich auch in der Technik. Deshalb bietet Dunkermotoren die sichere Steuerung mit integrierter STO Funktionalität (Safe Torque Off) an.

Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h sind in Werkshallen nicht denkbar – schnelle, der Umgebung angepasste Fahrzeuge sind aber auch hier im Einsatz: Der autonome mobile Roboter (AMR) iw.hub der BMW Group-Tochterfirma idealworks erreicht ganze 8 km/h, und das voll beladen mit Gütern von einem Gewicht bis zu einer Tonne. Hier wirken ähnlich dem 4er-Bob mehrere Antriebskomponenten zusammen. Nur dadurch wird die erforderliche Kraft und Präzision erreicht. Der Motor und das Getriebe stellen ausreichend Schnellkraft zur Verfügung und sorgen so für die nötige Dynamik. Die Steuerung erzielt einen synchronen Lauf bei der Geradeausfahrt, während für die Kurvenfahrt die entsprechende Differenzdrehzahl eingestellt wird. Die Geschwindigkeitsinformation erhält die Steuerung von dem mit Seite 2 FACHARTIKEL der Dunkermotoren GmbH im Dezember 2021 Redundanz konzipierten Gebersystem. Die Sensorik des AMR, welcher ganz ohne bauliche Veränderungen des Einsatzbereichs durch die Hallen navigiert, erkennt Hindernisse und Passanten. Die Bewegung des mobilen Roboters wird angepasst, um mögliche Kollisionen mit Personen und Gegenständen zu vermeiden. Im Extremfall wird ein sicherer Halt durchgeführt, bei dem auch die am Motor angebaute Bremse einfällt. Im Bruchteil einer Sekunde kommt das Fahrzeug zum Stehen.

Der Bobsport findet nur auf einer Handvoll Bahnen statt und lediglich wenige Teams sind in der Lage, diesen Sport auszuüben. Nur die besten davon qualifizieren sich für eine Weltmeisterschaft. Es darf sich in der Regel nur ein Bob in der Fahrbahn befinden und keinesfalls dürfen sich Personen zeitgleich dort aufhalten. Beim iw.hub sieht das anders aus: Sie sind weltweit auf dem Vormarsch, werden in der Breite eingesetzt, und harmonieren mit ihrem Umfeld, auch wenn dieses veränderlich ist. Für gute Haftung beim Start des Bobs sorgen die mit Stahlbürsten belegten Sohlen. Beim AMR übernehmen dies die aus Polyurethan gefertigten Räder. Diese können in Durchmesser, Breite und Materialwahl der Anwendung angepasst werden. So unterschiedlich die tatsächlichen Fahrprofile auch sind, sie lassen sich mit dem gleichen Grundaufbau realisieren. Rangierarbeiten mit häufigen Starts und Halten werden genauso abgedeckt wie Transporte durch Werkshallen von mehreren hundert Metern Länge.

Problemlos transportiert der AMR schwere, sperrige, aber auch sensible Teile und übergibt diese an die Montagelinie. In enger Zusammenarbeit mit idealworks hat Dunkermotoren die passenden Fahrantriebe für die AMRs konfiguriert. Sie bestehen aus vier Komponenten: Motor, Getriebe mit Antriebsrad, Steuerung und Gebersystem mit Bremse. Als Motor dient der bürstenlose Gleichstrommotor BG 95 mit seinen bis zu 3,9 kW Leistung. Als Radantrieb fungiert das Getriebe der Baureihe NG 500. Dabei handelt es sich um ein besonders kompakt gebautes Planetengetriebe, das mit Radiallasten von bis zu 500 kg beaufschlagt werden kann. Ebenfalls von Dunkermotoren kommt der Linearantrieb, der unter anderem dafür sorgt, dass die Last perfekt auf dem Fahrzeug positioniert ist. Dadurch war es möglich, einen besonders Seite 3 FACHARTIKEL der Dunkermotoren GmbH im Dezember 2021 kompakten und leistungsstarken AMR zu bauen, der nun unter dem Produktnamen iw.hub am Markt vertrieben wird.

Zurecht wurde dieser nur wenige Monate nach Launch mit dem IFOY AWARD prämiert.
„Der mobile Roboter iw.hub von idealworks ist schnell, völlig autonom und passt seine Route bei Bedarf automatisch an“, urteilen die IFOY-Tester. Es handle sich bei dem Gerät um eine besonders flexible, in wenigen Tagen installierte und darüber hinaus preislich attraktive Lösung, die eine Factory-in-one-Day in greifbare Nähe rücke, so das Gesamtfazit."  (Wümser,  https://www.ifoy.org/en/presse/pressemitteilungen/1105-die-sieger-des-, 2021)


Autor:
Stefan Tröndle, Produktmanager, Dunkermotoren GmbH 



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11/02/2021
Dunkermotoren belegt den dritten Platz beim „handling award 2021“ in der Kategorie Elektrische Automatisierung
Dunkermotoren überzeugte die Jury des Magazins Industrial Production beim diesjährigen Wettbewerb um den „INDUSTRIAL Production – handling award 2021“. Mit dem Servomotor BG 95 dPro in Kombination mit dem Nabengetriebe NG 500 belegte Dunkermotoren den dritten Platz in der Kategorie Elektrische Automatisierung. Die Lösung von Dunkermotoren war das am besten bewertete Antriebssystem. Die Auszeichnung wird für innovative Produkte von Unternehmen verliehen, die im Bereich Automatisierung, Robotik oder Intralogistik tätig sind.

Der Einsatz von fahrerlosen Transportsystemen (FTS) hat in den vergangenen Jahren bedingt durch den Onlinehandel und die zunehmende Flexibilisierung von Fertigungskonzepten massiv zugenommen. Damit einhergehend sind insbesondere die Anforderungen an die Fahrantriebe angestiegen.

Dunkermotoren bietet als erster Antriebshersteller für fahrerlose Transportsysteme mit dem Komplettantrieb BG 95 dPro + NG 500 einen ultra-kompakten, hochintegrierten Fahrantrieb mit bisher noch nie realisiertem Funktionsumfang, der allen Anforderungen gerecht wird und erzielt dadurch einen Vorteil gegenüber seinen Wettbewerbern.

Dunkermotoren kann aus seinem modularen Baukasten schöpfen und Fahrantriebe für FTS nicht nur als kompakte Einheiten entwickeln und komplett fertigen, sondern alle Komponenten speziell aufeinander abstimmen und dadurch individuell auf die Anforderungen der Kunden eingehen.



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